Das Kind gestaltet entsprechend seinem Entwicklungsstand seine Bildung von Anfang an aktiv mit. Das pädagogische Personal in den Kindertageseinrichtung hat die Aufgabe, durch ein anregendes Lernumfeld und durch Lernangebote dafür Sorge zu tragen, dass die Kinder anhand der Bildungs- und Erziehungsziele Basiskompetenzen erwerben und weiterentwickeln. Leitziel der pädagogischen Bemühungen ist im Sinn der Verfassung der beziehungsfähige, wertorientierte, hilfsbereite, schöpferische Mensch, der sein Leben verantwortlich gestalten und den Anforderungen in Familie, Staat und Gesellschaft gerecht werden soll.

Daraus ergeht eindeutig der Bildungsauftrag des Kindergartens:

Kinder haben ein Recht auf Bildung. Die Verwirklichung dieses Rechts ist ein wichtiger Schritt hin zur Chancengleichheit. Durch Bildung des Kindes sollen die Persönlichkeit, die Begabung und die geistigen und körperlichen Fähigkeiten des Kindes voll zur Entfaltung kommen.

Bildung soll das Kind von Geburt an erfahren. Der Kindergarten unterstützt, als Familien ergänzende Einrichtung, die Erziehungs- und Förderbemühungen der Eltern. Er erweitert die Lernfelder unter dem Aspekt der ganzheitlichen Förderung.

Bildung ist ein aktiver, sozialer, sinnlicher und lustvoller Prozess, der niemals endet.

Auf den folgenden Seiten beschreiben wir unsere Bildungsziele und deren Umsetzung. Unser Kindergarten fördert die Entwicklung der Basiskompetenzen. Darunter versteht man die grundlegenden Fertigkeiten und Persönlichkeitscharakteristiken, die das Kind befähigen, mit anderen Kindern und Erwachsenen zu interagieren und sich mit den Gegebenheiten seiner dinglichen Umwelt auseinanderzusetzen. Die Förderperspektiven und Schwerpunkte stehen nicht nebeneinander, sondern sie durchdringen sich gegenseitig. Sie entsprechen den Vorgaben des bayerischen Bildungs- und Erziehungsplans (BEP).